Die Begegnung machte deutlich, dass Wasser- und Klimaschutz keine Grenzen kennen. Obwohl die Lebensrealitäten in Niedersachsen und im Amazonasgebiet auf den ersten Blick sehr unterschiedlich erscheinen, wurden viele gemeinsame Herausforderungen sichtbar. Durch den direkten Austausch lernten die Jugendlichen, globale Zusammenhänge besser zu verstehen und die eigene Perspektive zu erweitern. Gleichzeitig entwickelten sie Ideen dafür, wie nachhaltiges Handeln im eigenen Umfeld aussehen kann.
Olga Diez Hervias, Lehrerin am Gymnasium Limmer, betont: „Unsere Schüler*innen erhalten durch die Schulpartnerschaft die Möglichkeit, neue Perspektiven kennenzulernen und in andere Lebenswelten einzutauchen. Gleichzeitig erleben sie, wie sie sich gemeinsam mit Jugendlichen ihres Alters für Umwelt- und Nachhaltigkeitsthemen engagieren und dabei Selbstwirksamkeit erfahren können."
Zum Abschluss der Begegnung feierten die Teilnehmenden gemeinsam mit ihren Gastfamilien und Lehrkräften ein deutsch-ecuadorianisches Fest mit Musik, Tanz und kulinarischen Spezialitäten aus beiden Ländern. Für die Jugendlichen aus Hannover und Sarayaku steht fest: Der Abschied am Flughafen ist nur vorrübergehend. Die Erfahrungen und Freundschaften wirken weit über die Begegnung hinaus und die nächste gemeinsame Reise ist bald in Planung.