Begegnungsreise Osterode – Kaolack (2025)
| Name der deutschen Schule: | Tilman-Riemenschneider-Gymnasium Osterode am Harz |
|---|---|
| Bundesland: | Niedersachsen, Osterode am Harz |
| Name der Partnerschule: | Lycée Valdiodio NDiaye, Cours Privé Mboutou Sow |
| Region/Land: | Afrika, Senegal, Kaolack |
| Schulformen: | Gymnasium |
| Beginn der Schulpartnerschaft: | 2012 |
| Titel des Projekts: | Menschen auf der Suche nach EINER Welt: Migration gestern, heute, morgen |
| Jahr des Austauschs: | 2025 |
| Altersstufen: | 15, 16, 17, 18 |
| Themen: | Migration und Integration |
| Programmlinie: | Begegnungsreise (Incoming) |
Projektbeschreibung
Die deutsch-senegalesische Projektgruppe setzte sich im Rahmen des Incomings intensiv mit dem Thema Migration auseinander. Ziel war es, unterschiedliche gesellschaftliche Perspektiven kennenzulernen und gemeinsam ein interkulturelles Verständnis für Migrationsprozesse zu entwickeln.
Im Mittelpunkt stand die Auseinandersetzung mit Migration in Deutschland – gestern, heute und morgen. Durch Expert*innengespräche und Besuche verschiedener Lernorte wurde deutlich, dass Deutschland sowohl durch Auswanderung als auch durch Einwanderung geprägt ist. Die Teilnehmenden beschäftigten sich damit, wie Migration Gesellschaften verändert, welche Beiträge vielfältige Lebensgeschichten leisten und welche Herausforderungen Menschen mit Migrationserfahrungen erleben.
Im weiteren Verlauf der Projektarbeit nahmen die Schüler*innen verstärkt eine senegalesische Perspektive ein und setzten sich mit Vorstellungen von Europa und Afrika, globalen Zusammenhängen sowie unterschiedlichen Beweggründen für Migration auseinander.
Durch den Besuch des Deutschen Auswandererhauses in Bremerhaven, des Grenzlandmuseums Teistungen und des Grenzdurchgangslagers Friedland erhielten die Jugendlichen Einblicke in persönliche Geschichten von Migration, Ankommen und Zugehörigkeit. Die Begegnung ermöglichte es ihnen, ein aktuelles und gesellschaftlich relevantes Thema aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten.
Die gemeinsame Projektarbeit widmete sich zudem der Frage, wie Migration Gesellschaften bereichern kann und welche Voraussetzungen für gelingende Teilhabe und Zusammenleben notwendig sind. Der Austausch stärkte die Fähigkeit der Schüler*innen, globale Zusammenhänge differenziert zu betrachten und unterschiedliche Perspektiven wertzuschätzen.