Begegnungsreise Bremen – Durban (2025)
| Name der deutschen Schule: | Oberschule Kurt-Schumacher-Allee |
|---|---|
| Bundesland: | Bremen, Bremen |
| Name der Partnerschule: | Umtapo High School |
| Region/Land: | Afrika, Südafrika, Durban |
| Schulformen: | Sekundarschule (mit gym. Oberstufe) |
| Beginn der Schulpartnerschaft: | 2021 |
| Titel des Projekts: | Stories of Empowerment in cross-cultural narratives |
| Jahr des Austauschs: | 2025 |
| Altersstufen: | 16, 17, 18, 19 |
| Themen: | Vielfalt der Werte, Kulturen und Lebensverhältnisse: Diversität und Inklusion |
| Programmlinie: | Begegnungsreise (Outgoing) |
Projektbeschreibung
Die Begegnung zwischen der Bremer Oberschule an der Kurt-Schumacher-Allee und der Umtapho High School im südafrikanischen Durban widmete sich den Themen gesellschaftliche Teilhabe, Diskriminierungserfahrungen, soziale Ungleichheiten und Generationenkonflikte. Die Schüler*innen beider Schulen setzten sich gemeinsam mit ihren persönlichen Lebensgeschichten und gesellschaftlichen Erfahrungen auseinander, verglichen unterschiedliche Perspektiven und entwickelten daraus eine gemeinsame Tanz- und Theaterperformance.
In Anlehnung an das SDG 10 „Weniger Ungleichheiten“ sowie den Lernbereich „Vielfalt der Werte, Kulturen und Lebensverhältnisse: Diversität und Inklusion“ beschäftigten sich die Teilnehmenden mit der Frage, wie soziale Ungleichheiten entstehen und wie Teilhabe und Vielfalt gestärkt werden können. Dabei standen unterschiedliche Erzähltraditionen, kulturelle Ausdrucksformen und künstlerische Perspektiven im Mittelpunkt.
Der Themenschwerpunkt „Ungleichheiten“ wurde aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet – unter Einbezug historischer und gegenwärtiger globaler, nationaler und lokaler Zusammenhänge. Die Schüler*innen reflektierten persönliche Erfahrungen und gesellschaftliche Strukturen, beispielsweise im Zusammenhang mit Rassismus, Klassismus, Ableismus und globalen Machtverhältnissen. Gleichzeitig beschäftigten sie sich mit ihren Zukunftsvorstellungen und Wünschen für eine gerechtere Gesellschaft.
Die gemeinsame künstlerische Arbeit bot Raum für Austausch, Perspektivwechsel und gegenseitiges Lernen. Die daraus entstandene szenische Darstellung machte die vielfältigen Erfahrungen und Ideen der Jugendlichen sichtbar und stärkte das Verständnis füreinander über kulturelle und gesellschaftliche Grenzen hinweg.