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Begegnungsreise Lachendorf – Tarija (2025)

Name der deutschen Schule: Immanuel-Kant-Gymnasium
Bundesland: Niedersachsen, Lachendorf
Name der Partnerschule: Colegio Hermano Felipe Palazón
Region/Land: Lateinamerika, Bolivien, Tarija
Schulformen: Gymnasium
Beginn der Schulpartnerschaft: 2014
Titel des Projekts: Wege zu würdigem Leben
Jahr des Austauschs: 2025
Altersstufen: 15, 16, 17
Themen: Vielfalt der Werte, Kulturen und Lebensverhältnisse: Diversität und Inklusion
Programmlinie: Begegnungsreise (Outgoing)

Projektbeschreibung

Im Rahmen der Begegnungsreise zwischen dem deutschen Immanuel-Kant-Gymnasium Lachendorf und der bolivianischen Schule Colegio Hermano Felipe Palazón im März/April 2025 wurde die bestehende Partnerschaft weiter vertieft. Die Teilnehmenden setzten sich gemeinsam mit regionalen Möglichkeiten nachhaltiger Lebensmittelproduktion auseinander und beschäftigten sich im Rahmen der Projektarbeit mit sozialen Ungleichheiten sowie Ansätzen zur Unterstützung von Kindern und Jugendlichen in Potosí.

Durch gemeinsame Exkursionen erhielten die Schüler*innen Einblicke in verschiedene Bildungs- und Sozialprojekte. Unter anderem besuchten sie die Organisation PASOCAP in Potosí, die mit der Kindernothilfe zusammenarbeitet und Programme zur Unterstützung von Kindern, Jugendlichen und Familien umsetzt. Dabei lernten die Teilnehmenden unterschiedliche Maßnahmen kennen, die darauf abzielen, Bildungschancen zu stärken und Kinderarbeit entgegenzuwirken.

Ein weiterer Schwerpunkt der Begegnung war die Auseinandersetzung mit der gesellschaftlichen Position indigener Gemeinschaften in Bolivien. Ausgehend von Beobachtungen während der Exkursionen, aus dem Schulalltag und den Erfahrungen in den Gastfamilien reflektierten die Schüler*innen gemeinsam historische, soziale und kulturelle Zusammenhänge. Bei PASOCAP erhielten sie zudem Einblicke in persönliche Perspektiven indigener Menschen, unter anderem durch selbst verfasste Gedichte, die Erfahrungen von Ausgrenzung, Herausforderungen und Hoffnung thematisierten.

Durch Gespräche, gemeinsame Aktivitäten und Reflexionsphasen entwickelten die Teilnehmenden ein differenziertes Verständnis für unterschiedliche Lebensrealitäten und setzten sich mit Fragen globaler Gerechtigkeit, Teilhabe und Verantwortung auseinander. Die Begegnung stärkte den interkulturellen Austausch und die langfristige Zusammenarbeit beider Schulen.