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Begegnungsreise Hildesheim – Iambi (2025)

Name der deutschen Schule: Scharnhorstgymnasium Hildesheim
Bundesland: Niedersachsen, Hildesheim
Name der Partnerschule: Iambi Secondary School
Region/Land: Afrika, Tansania, Iambi
Schulformen: Gymnasium
Beginn der Schulpartnerschaft: 1985
Titel des Projekts: Kunst trifft Handwerk - Kangas, Blaudruck und andere Drucktechniken
Jahr des Austauschs: 2025
Altersstufen: 15, 16, 17
Themen: Waren aus aller Welt: Produktion, Handel und Konsum
Programmlinie: Begegnungsreise (Incoming)
Begleitende NRO: Initiativen Partnerschaft Eine Welt e.V.

Projektbeschreibung

Die Partnerschaft zwischen dem Scharnhorstgymnasium Hildesheim und der Iambi Secondary School in Tansania besteht seit 1985 und hat sich von einer anfänglichen Unterstützung zu einer lebendigen Zusammenarbeit mit gemeinsamen Projekten entwickelt. Seit 1996 finden regelmäßige Begegnungen zu unterschiedlichen Themen statt. Im September 2019 besuchte erstmals eine tansanische Schüler*innen- und Lehrkräftegruppe Hildesheim.

Die Begegnung 2025 stand unter dem Titel „Kunst trifft Handwerk – Kangas, Blaudruck und andere Drucktechniken“ und widmete sich traditionellen Textil- und Drucktechniken aus Tansania und Deutschland. Die tansanischen Partner*innen vermittelten Wissen über Kangas, ihre Herstellung und kulturelle Bedeutung, während die deutsche Seite den Blaudruck als niedersächsisches immaterielles Kulturerbe vorstellte.

Während einer mehrtägigen Exkursion nach Berlin beschäftigten sich die Schüler*innen mit globalen Handelsbeziehungen sowie der deutsch-tansanischen Geschichte. Der Besuch des Humboldt Forums und der Ausstellung „Geschichte(n) Tansanias“ ermöglichte eine vertiefte Auseinandersetzung mit historischen Verflechtungen und kolonialen Zusammenhängen.

In kreativen Workshops konnten die Teilnehmenden eigene Gestaltungsideen umsetzen und traditionelle Techniken praktisch erproben. Beim Blaudruck in Einbeck und beim gemeinsamen Batiken in der Schule arbeiteten die Schüler*innen in deutsch-tansanischen Gruppen zusammen und lernten voneinander.

Eine gemeinsame Abschlussveranstaltung mit der Schulgemeinschaft, Eltern und Interessierten bot Raum, die Ergebnisse zu präsentieren und die Erfahrungen der Begegnung zu teilen. Das Projekt stärkte den interkulturellen Austausch, kreative Kompetenzen und das Verständnis für globale Zusammenhänge.