Anbahnungsreise Berlin – Saint-Louis (2025)
| Name der deutschen Schule: | Marie-Curie-Gymnasium |
|---|---|
| Bundesland: | Berlin, Berlin |
| Name der Partnerschule: | Lycée Cheikh Omar Foutiyou Tall |
| Region/Land: | Afrika, Senegal, Saint-Louis |
| Schulformen: | Gymnasium |
| Beginn der Schulpartnerschaft: | 2024 |
| Titel des Projekts: | Aufbau einer Schulpartnerschaft |
| Jahr des Austauschs: | 2025 |
| Altersstufen: | 15, 16, 17, 18 |
| Themen: | Maßnahmen zum Klimaschutz |
| Programmlinie: | Anbahnungsreise |
Projektbeschreibung
Im Jahr 2025 starteten das Marie-Curie-Gymnasium in Berlin und das Lycée Cheikh Omar Foutiyou Tall in Saint-Louis, Senegal, mit ihren ersten gemeinsamen Anbahnungsreisen den Aufbau einer neuen Schulpartnerschaft. Die Initiative ging dabei insbesondere von den Fremdsprachenlehrkräften beider Schulen aus, die durch den Austausch von Deutsch und Französisch bereits vielfältige Anknüpfungspunkte für eine Zusammenarbeit sahen.
Ziel der Begegnungen war es, sich gegenseitig kennenzulernen, Vertrauen aufzubauen und ein gemeinsames Thema für zukünftige Austauschprojekte zu finden, das sowohl für die Jugendlichen vor Ort als auch im globalen Kontext relevant ist.
Unter der Leitfrage „Wie können wir ehrenamtlich Positives bewirken?“ setzten sich die Teilnehmenden mit unterschiedlichen Formen gesellschaftlichen Engagements auseinander. Besuche bei Vereinen, Initiativen und sozialen Projekten ermöglichten vielfältige Einblicke in die Lebenswelten und Herausforderungen der jeweiligen Partnerländer. Von der Berliner Stadtmission bis hin zu einem jungen Start-up für Plastikrecycling in Saint-Louis lernten die Jugendlichen Menschen kennen, die sich aktiv für gesellschaftlichen Wandel einsetzen.
Die Begegnungen boten zahlreiche Anregungen für die weitere Zusammenarbeit und regten die Schüler*innen dazu an, über ihre eigenen Handlungsmöglichkeiten nachzudenken. Zum Abschluss der Anbahnungsreisen wurde in einem gemeinsamen Workshop die Partnerschaftsvereinbarung verabschiedet und das Thema für die nächste Begegnung festgelegt: „Umweltzerstörung durch Plastikmüll – globale Zusammenhänge erkennen und lokal aktiv werden“.
Damit wurde der Grundstein für eine langfristige Partnerschaft gelegt, die globales Lernen mit konkretem Engagement vor Ort verbindet.