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Begegnungsreise Köln – Swakopmund (2024)

Name der deutschen Schule: Städtisches Gymnasium Köln-Deutz
Bundesland: Nordrhein-Westfalen, Köln
Name der Partnerschule: Privatschule Swakopmund
Region/Land: Afrika, Namibia, Swakopmund
Schulformen: Gymnasium
Beginn der Schulpartnerschaft: 2021
Titel des Projekts: Schüler*innenaustausch Köln-Swakopmund
Jahr des Austauschs: 2024
Altersstufen: 16, 17
Themen: Postkolonialismus und Geschichte/ Geschichte der Globalisierung: Vom Kolonialismus zum „Global Village“/ Politische Herrschaft, Demokratie und Menschenrechte (Good Governance)/ Nachhaltige Zukunft/ Entwicklungszusammenarbeit und ihre Institutionen/ Kommunikation im globalen Kontext
Programmlinie: Begegnungsreise (Incoming)

Projektbeschreibung

Schon lange hatte das Städtische Gymnasium Köln-Deutz den Wunsch, seinen Schüler*innen, auch im Hinblick auf die deutsche Kolonialvergangenheit, eine außereuropäische Schulpartnerschaft im Sinne des Globalen Lernens anzubieten.

Mit besonderem Augenmerk auf eine Kooperation auf Augenhöhe orientierte sich die Begegnungsreise zwischen dem Gymnasium und der namibischen Schule in Swakopmund am SDG 17 „Partnerschaft zur Erreichung der Nachhaltigkeitsziele“. Die Schüler*innen setzten sich mit den Spuren deutscher Kolonialist*innen in Namibia auseinander, analysierten aber auch sichtbare kolonialistische Strukturen in Köln. Stadtführungen, virtuelle Schnitzeljagden und Workshops machten Zusammenhänge der eigenen Handlungskompetenz und der Erreichbarkeit des SDGs erfahrbar. Dabei hinterfragten die Teilnehmenden kritisch die Entwicklung vom Kolonialismus zum „Global Village“.

Zu den Aktivitäten gehörten Besuche im Schokoladenmuseum Köln, im Botanischen Garten sowie Wanderungen auf dem Drachenfelsen. Durch die intensive Auseinandersetzung mit der Geschichte des Kolonialismus auf der einen und der Globalisierung auf der anderen Seite konnten die Schüler*innen die gewonnenen Erkenntnisse auf ihre eigenen Erfahrungswelten und Realitäten übertragen. Die Begegnung förderte die Reflexionsfähigkeit und den Kompetenzgewinn der Schüler*innen im Verständnis globaler Zusammenhänge deutlich.