Begegnungsreise Meinerzhagen – Tocancipa (2024)
| Name der deutschen Schule: | Evangelisches Gymnasium Meinerzhagen |
|---|---|
| Bundesland: | Nordrhein-Westfalen, Meinerzhagen |
| Name der Partnerschule: | Escuela Sol naciente |
| Region/Land: | Lateinamerika, Kolumbien, Tocancipa |
| Schulformen: | Gymnasium |
| Beginn der Schulpartnerschaft: | 2016 |
| Titel des Projekts: | Plastikfrei leben - utopisch oder möglich? Ein interkultureller Blick |
| Jahr des Austauschs: | 2024 |
| Altersstufen: | 16 |
| Themen: | Umweltschutz, Ressourcenverbrauch, Recycling und Upcycling/ Umweltverschmutzung, Konsum und Produktion/ Waren aus aller Welt: Produktion, Handel und Konsum/ Mobilität, Stadtentwicklung und Verkehr/ Demografische Strukturen und Entwicklungen/ Global Governance – Weltordnungspolitik/ Chancen und Gefahren des technologischen Fortschritts |
| Programmlinie: | Begegnungsreise (Incoming) |
| Begleitende NRO: | Stadt Meinerzhagen; Eine-Welt-Laden |
Projektbeschreibung
Die Partnerschaft zwischen dem Evangelischen Gymnasium Meinerzhagen in Nordrhein-Westfalen und der Escuela Sol Naciente in Kolumbien besteht seit 2016. Ziel früherer Reisen war es, herauszuarbeiten, was nachhaltiger Konsum im deutsch-kolumbianischen Kontext bedeutet. Gemeinsam wurden Gemeinsamkeiten und Unterschiede analysiert, nachhaltige Konsumbeispiele in beiden Ländern untersucht und durch den Austausch mit Organisationen, Initiativen und lokalen Vertreter*innen vertieft.
Das 2024 stattgefundene Incoming stand im Zeichen von SDG 11 „Nachhaltige Städte und Gemeinden“ und dem Themenbereich „Chancen und Gefahren technologischen Fortschritts“. Die Schüler*innen erarbeiteten in interkultureller Perspektive, wie ein plastikfreies Leben möglich ist und welche Bedeutung dies im deutsch-kolumbianischen Kontext hat. Dabei lag der Fokus auf der Realität in Deutschland, insbesondere auf industrieller Produktion und lokal-politischen Implikationen, und deren Vergleich mit den Erfahrungen in Kolumbien. Besuche in Betrieben und der Stadtverwaltung sowie konkrete Untersuchungen vor Ort vertieften das Verständnis.
Durch den interkulturellen Austausch entstanden eigene Handlungsinitiativen und Impulse, die in die Schulgemeinde und die Stadt getragen werden können. Darüber hinaus sammelten die Schüler*innen durch den Aufenthalt in Gastfamilien wertvolle interkulturelle Erfahrungen, lernten die kolumbianische Kultur kennen und konnten ihre eigene Kultur mit den Austauschschüler*innen teilen.