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Begegnungsreise Eschweiler – Keta (2024)

Name der deutschen Schule: Realschule Patternhof
Bundesland: Nordrhein-Westfalen, Eschweiler
Name der Partnerschule: Keta Business College
Region/Land: Afrika, Ghana, Keta
Schulformen: Sekundarschule
Beginn der Schulpartnerschaft: 2021
Titel des Projekts: Globale Perspektiven auf den Klimawandel - eine entwicklungspolitische Schulpartnerschaft
Jahr des Austauschs: 2024
Altersstufen: 16, 17
Themen: Umweltverschmutzung, Konsum und Produktion/ Bildung/ Schutz und Nutzung natürlicher Ressourcen und Energiegewinnung/ Menschenrechte und Nachhaltigkeit/ Waren aus aller Welt: Produktion, Handel und Konsum
Programmlinie: Begegnungsreise (Incoming)
Begleitende NRO: Berg Tabor e. V.; GENAWIF - Society for Natural Compound - and Drug Research

Projektbeschreibung

Die Nord-Süd-Partnerschaft dient dem kulturellen Austausch auf Augenhöhe zwischen der Keta Senior High Technical School in Keta (Ghana) und dem Städtischen Gymnasium Eschweiler in Nordrhein-Westfalen. Der Schwerpunkt liegt auf nachhaltiger Entwicklung und Themen des Globalen Lernens. Insbesondere die nachhaltigen Entwicklungsziele Klimaschutz (SDG 13) und hochwertige Bildung (SDG 4) stehen im Rahmen gemeinsamer Projekte im Mittelpunkt.

Grundlage der Zusammenarbeit ist die bestehende Städtepartnerschaft zwischen Eschweiler und Keta sowie das gemeinsame Engagement beider Schulen im Bereich nachhaltiger Entwicklung, etwa durch Arbeitsgemeinschaften zu Umweltthemen. Ein verbindendes Element beider Regionen sind ihre Erfahrungen mit klimabedingten Überflutungen. Daher lag der thematische Fokus früherer Begegnungen – neben dem gegenseitigen Kennenlernen und dem Aufbau der Partnerschaft – auf den Themen Klimawandel, Energiewirtschaft und Fairer Handel.

Auch 2024 trafen sich beide Schulen, um gemeinsam die Folgen von Hochwasser und Klimawandel zu reflektieren und sich mit Fragen der Klimagerechtigkeit auseinanderzusetzen. Die Schüler*innen besuchten den Tagebau Inden sowie das renaturierte Gebiet des Blausteinsees, um die Bedeutung und Auswirkungen der regionalen Energiewirtschaft besser zu verstehen. Dabei erhielten sie Einblicke, wie der Kohleabbau die Landschaft verändert und welche Herausforderungen und Chancen die Energiewende für die Region mit sich bringt.

Ergänzend dazu wurden Flutgebiete besichtigt, um die konkreten Folgen des Klimawandels erfahrbar zu machen. In Workshops entwickelten die Schüler*innen eigene Projekte zu nachhaltigem Konsum, erarbeiteten Alternativen und diskutierten konkrete Handlungsmöglichkeiten für ihren Alltag.