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Begegnungsreise Dortmund – Windhoek (2024)

Name der deutschen Schule: Gesamtschule Scharnhorst
Bundesland: Nordrhein-Westfalen, Dortmund
Name der Partnerschule: Jahn Möhr Secondary School
Region/Land: Afrika, Namibia, Windhoek
Schulformen: Sekundarschule (mit gym. Oberstufe)
Beginn der Schulpartnerschaft: 2020
Titel des Projekts: We protect what we love
Jahr des Austauschs: 2024
Altersstufen: 16, 17, 18
Themen: Umweltschutz, Ressourcenverbrauch, Recycling und Upcycling/ Postkolonialismus und Geschichte/ Bildung/ Geschichte der Globalisierung: Vom Kolonialismus zum „Global Village“/ Schutz und Nutzung natürlicher Ressourcen und Energiegewinnung
Programmlinie: Begegnungsreise (Outgoing)

Projektbeschreibung

2023 starteten die Gesamtschule Scharnhorst und die Jan Möhr Secondary School in Namibia ihre ersten gemeinsamen Anbahnungsreisen. Dabei wurde das Ziel erreicht, eine langfristige Partnerschaft zwischen den beiden Schulen aufzubauen. Die Schüler*innen identifizierten die Schulgärten beider Schulen als zentrales verbindendes Element, das eine kontinuierliche Auseinandersetzung mit Fragen nachhaltiger Zukunftsgestaltung im Schulalltag ermöglicht.

Das Projekt „We protect what we love“ knüpft an diese Entwicklung an und führt die Schulpartnerschaft weiter. Ziel ist es, die Zusammenarbeit dauerhaft im Schulalltag zu verankern und die gemeinsame Projektarbeit als wertvollen Bestandteil eines nachhaltigen und ganzheitlichen Bildungsauftrags zu verstehen. Neben dem Ausbau einer vertrauensvollen Zusammenarbeit ermöglichte das Projekt einen intensiven Austausch zu Themen wie koloniale Geschichte sowie globale Verantwortung im Hinblick auf ökologische, ökonomische und soziale Nachhaltigkeit.

In beidseitigem Interesse wurde sowohl in Dortmund als auch in Windhoek die Funktionsweise von Aquaponikanlagen zunächst theoretisch erarbeitet und durch Exkursionen, insbesondere in Namibia, praktisch vertieft. Eine Machbarkeitsstudie zur möglichen Umsetzung von Aquaponik an beiden Partnerschulen sowie die durchgeführten Exkursionen eröffneten den Teilnehmenden einen umfassenden Einblick in technische Grundlagen, Nutzungsmöglichkeiten und wissenschaftliche Ansätze nachhaltiger Lebensweisen.