Begegnungsreise Rheine – Walvis Bay (2024)
| Name der deutschen Schule: | Euregio Gesamtschule Rheine |
|---|---|
| Bundesland: | Nordrhein-Westfalen, Rheine |
| Name der Partnerschule: | De Duine Secondary School Walvis Bay |
| Region/Land: | Afrika, Namibia, Walvis Bay |
| Schulformen: | Sekundarschule (mit gym. Oberstufe) |
| Beginn der Schulpartnerschaft: | 2010 |
| Titel des Projekts: | Water is Life - Share Water |
| Jahr des Austauschs: | 2024 |
| Altersstufen: | 15, 16, 17, 18 |
| Themen: | Schutz und Nutzung natürlicher Ressourcen und Energiegewinnung/ Umweltschutz, Ressourcenverbrauch, Recycling und Upcycling/ Umweltschutz, Ressourcenverbrauch, Recycling und Upcycling/ Waren aus aller Welt: Produktion, Handel und Konsum |
| Programmlinie: | Begegnungsreise (Incoming) |
| Begleitende NRO: | Young Global Learners - Jugend für Nachhaltigkeit e.V. |
Projektbeschreibung
Die Partnerschaft zwischen der Euregio Gesamtschule Rheine in Nordrhein-Westfalen und der De Duine Secondary School in Walvis Bay (Region Erongo, Namibia) besteht bereits seit 2009 und wurde durch den Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen initiiert. Beide Schulen haben neben den klassischen Unterrichtsfächern auch globale Themen sowie die Sustainable Development Goals (SDGs) fest in ihrem Curriculum verankert.
Das Thema der Incoming-Reise 2024 knüpft an eine längere Entwicklung an: Bereits beim Besuch der namibischen Gäste in Rheine im Jahr 2018 wurde die scheinbar ständige Verfügbarkeit von Wasser in der Region als „Überfluss“ wahrgenommen. Diese Perspektive steht im Kontrast zu den Erfahrungen von Wasserknappheit und klimawandelbedingter Trockenheit in Namibia.
Die Begegnungsreise baute auf den Inhalten des Outgoings 2023 auf, bei dem die Ressource Wasser, Fragen der gerechten Wasserversorgung, der Schutz der Ozeane sowie ein verantwortungsvoller Umgang mit Wasser im Kontext des Klimawandels im Mittelpunkt standen. In diesem Zusammenhang entwickelte sich der Wald als wichtiger Indikator für Wasserverfügbarkeit und Klimaanpassung auf lokaler Ebene.
Durch Besuche verschiedener Waldökosysteme sowie eine Actionbound-Rallye mit dem Klimaschutzbeauftragten der Stadt Rheine erhielten die Teilnehmenden Einblicke in ökologische Zusammenhänge und die konkreten Auswirkungen des Klimawandels. Dabei wurde deutlich, wie eng lokale Beobachtungen mit globalen Herausforderungen verknüpft sind und wie wichtig gemeinsames, internationales Handeln ist.