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Begegnungsreise Borgholzhausen – Muranga (2024)

Name der deutschen Schule: Peter-August-Böckstiegel-Gesamtschule
Bundesland: Nordrhein-Westfalen, Borgholzhausen
Name der Partnerschule: Gituru Secondary School
Region/Land: Afrika, Kenia, Gituru
Schulformen: Sekundarschule (mit gym. Oberstufe)
Beginn der Schulpartnerschaft: 2013
Titel des Projekts: Outgoing 2024 - BEE in one world
Jahr des Austauschs: 2024
Altersstufen: 14, 15, 16, 17, 18
Themen: Schutz und Nutzung natürlicher Ressourcen und Energiegewinnung/ Umweltschutz, Ressourcenverbrauch, Recycling und Upcycling/ Umweltverschmutzung, Konsum und Produktion/ Waren aus aller Welt: Produktion, Handel und Konsum
Programmlinie: Begegnungsreise (Outgoing)
Begleitende NRO: Friends of Kinangop Plateau (ken. Umweltorganisation); Forstverwaltung der Städte Borgholzhausen und Werther

Projektbeschreibung

Seit 2013 besteht eine Partnerschaft zwischen der Peter-August-Böckstiegel-Gesamtschule und der kenianischen Umweltorganisation „Friends of Kinangop Plateau“, mit dem Ziel, nachhaltige und ökologische Projekte zu fördern. 2016 wurde der Kontakt zur Gituru Secondary School hergestellt, und seit 2017 finden regelmäßig von ENSA geförderte Begegnungsreisen statt.

Die Partnerschaft setzt Schwerpunkte auf interkulturelle Kompetenz, Globales Lernen und einen gleichberechtigten Austausch, die fest im schulinternen Lehrplan verankert sind. Jährliche Begegnungsreisen sowie Projekttage, wie etwa der Kenia-Tag, sind zentrale Bestandteile dieser Zusammenarbeit.

Die Outgoing-Reise 2024 war bereits die siebte Begegnung zwischen beiden Schulen. Durch die gemeinsame Arbeit an Aufgaben rund um Umweltschutz und globale Bildung entstanden vielfältige Möglichkeiten für intensive Begegnungen auf Schüler*innen- und Erwachsenenebene. Mit Unterstützung der Umweltorganisation „Friends of Kinangop Plateau“ führten die Teilnehmenden Workshops zur Arten- und Insektenvielfalt durch. Ein sichtbares Ergebnis dieser Zusammenarbeit sind drei neue Nisthilfen für Wildbienen, die rund um die Partnerschule in Kenia aufgestellt wurden.

Die Schüler*innen konnten dabei umfassendes Wissen über die Lebensweise von Wildbienen und ihre Bedeutung für das Ökosystem erwerben. Neben der inhaltlichen Projektarbeit trugen insbesondere das Zusammenleben mit den Gastfamilien sowie tägliche Reflexionsrunden dazu bei, persönliche Beziehungen zu vertiefen und ein nachhaltiges entwicklungspolitisches Bewusstsein zu fördern.