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Begegnungsreise Köln – Tsakjkashen (2024)

Name der deutschen Schule: Bertha-von-Suttner Realschule
Bundesland: Baden-Württemberg
Name der Partnerschule: Secondary School named after Karapet Hambarzumyan ARMENIA
Region/Land: Südosteuropa, Armenien, Tsakjkashen
Schulformen: Sekundarschule
Beginn der Schulpartnerschaft: 2021
Titel des Projekts: Bertha goes Armenia
Jahr des Austauschs: 2024
Altersstufen: 14, 15, 16, 17
Themen: Schutz und Nutzung natürlicher Ressourcen und Energiegewinnung/ Umweltverschmutzung, Konsum und Produktion/ Waren aus aller Welt: Produktion, Handel und Konsum/ Menschenrechte und Nachhaltigkeit
Programmlinie: Begegnungsreise (Incoming)

Projektbeschreibung

Die Schulpartnerschaft zwischen der Bertha-von-Suttner-Realschule in Köln und der Secondary School named after Karapet Hambarzumyan in Armenien wurde auf Initiative der Schulleitung der Kölner Schule ins Leben gerufen. Von Beginn an stand fest, dass der Austausch nicht nur auf gemeinsamen Interessen in den Bereichen Sprache, Musik, Kunst und Technik basieren sollte, sondern auch die Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs) in den Mittelpunkt rücken würde.

Während des Incomings 2024 stand die Auseinandersetzung mit erneuerbaren Energien und der Wasserversorgung im Zentrum der gemeinsamen Projektarbeit. Dabei wurde deutlich, dass bei der Herstellung von Produkten zahlreiche Ressourcen verbraucht werden und ein verantwortungsvoller, ressourcenschonender Umgang unerlässlich ist.

Upcycling-Workshops im fächerverbindenden Kunst- und Technikunterricht boten den Schüler*innen die Möglichkeit, sich praxisnah mit nachhaltigem Ressourcenverbrauch auseinanderzusetzen. Der Besuch eines Schokoladenmuseums eröffnete zudem Perspektiven auf die Arbeitsbedingungen und Produktionsketten im Kakaoanbau sowie deren Auswirkungen auf Klima und Umwelt. In diesem Zusammenhang wurden auch Aspekte des Fairen Handels, umweltschonender Anbaumethoden und des Wasserverbrauchs reflektiert.

Darüber hinaus wurden Themen der regenerativen Energiegewinnung, insbesondere aus Biomasse, in Workshops und durch den Besuch eines Biomassekraftwerks vertieft. In praktischen Einheiten konnten die Schüler*innen selbst aktiv werden, indem sie Modelle von Windkraftanlagen bauten und alternative Musikinstrumente herstellten. So erhielten sie einen anschaulichen Zugang zu den Möglichkeiten der Energiegewinnung aus erneuerbaren Quellen.