Begegnungsreise Ilsfeld – Jeffreys Bay (2024)
| Name der deutschen Schule: | Steinbeis Gemeinschaftsschule Ilsfeld |
|---|---|
| Bundesland: | Baden-Württemberg, Ilsfeld |
| Name der Partnerschule: | Global Leaderships Academy |
| Region/Land: | Afrika, Südafrika, Jeffreys Bay |
| Schulformen: | Sekundarschule |
| Beginn der Schulpartnerschaft: | 2022 |
| Titel des Projekts: | Together we rise - Lifting our Communities up |
| Jahr des Austauschs: | 2024 |
| Altersstufen: | 14, 15, 16 |
| Themen: | Schutz und Nutzung natürlicher Ressourcen und Energiegewinnung/ Umweltschutz, Ressourcenverbrauch, Recycling und Upcycling/ Umweltverschmutzung, Konsum und Produktion/ Waren aus aller Welt: Produktion, Handel und Konsum/ Politische Herrschaft, Demokratie und Menschenrechte (Good Governance) |
| Programmlinie: | Begegnungsreise (Outgoing) |
| Begleitende NRO: | Bildung trifft Entwicklung & Firma Autarcon |
Projektbeschreibung
In Rahmen ihres Outgoings 2024 realisierten die Steinbeis Gemeinschaftsschule Ilsfeld in Baden-Württemberg und die Global Leadership Academy im südafrikanischen Jeffreys Bay ein gemeinsamen Community Uplift für beide Partnergemeinden, das den Fokus auf konkrete und lebensnahe Handlungsfelder legte. Obwohl die Ressource Wasser (SDG 6) zu Beginn als zentrales Thema angedacht war, traten während des Austausch andere Aspekte wie Recycling, Upcycling, Müllvermeidung und nachhaltiger Konsum (SDG 1) stärker in den Vordergrund.
Die Beschäftigung mit unterschiedlichen Werten, Kulturen und Lebensverhältnissen ermöglichte einen intensiveren Perspektivwechsel und förderte das gegenseitige Verständnis. Besonders wichtig war es dem Projekt, den Jugendlichen Räume für eigene Wirksamkeit zu eröffnen und globales Engagement lokal erlebbar zu machen. Die Schüler*innen konnten dabei voneinander Recycling-Strategien lernen, so wurden gemeinsam zwei Taschenbäume hergestellt (ein Taschenbaum ermöglicht es, widerverwendbare Taschen aus diversen Materialien zu Verfügung zu stellen und auf neue Plastiksachen zu verzichten). Recycling und Upcycling waren zentrale Schwerpunkte und boten die Substanz für Workshops und Gespräche zu kultureller Vielfalt, Werten und Lebensverhältnissen in beiden Ländern. Auch Familienaufenthalte in Gastfamilien und die gemeinsame Projektarbeit förderten den Perspektivwechsel.