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Begegnungsreise Idstein – Kkindu (2024)

Name der deutschen Schule: Limesschule Idstein
Bundesland: Hessen, Idstein
Name der Partnerschule: St. Mugagga Vocational Secondary School Kkindu
Region/Land: Afrika, Uganda, Kkindu
Schulformen: Sekundarschule (mit gym. Oberstufe)
Beginn der Schulpartnerschaft: 2014
Titel des Projekts: Nachhaltigkeit in der Abfallwirtschaft
Jahr des Austauschs: 2024
Altersstufen: 15, 16, 17, 18
Themen: Schutz und Nutzung natürlicher Ressourcen und Energiegewinnung/ Umweltschutz, Ressourcenverbrauch, Recycling und Upcycling/ Umweltverschmutzung, Konsum und Produktion/ Waren aus aller Welt: Produktion, Handel und Konsum
Programmlinie: Begegnungsreise (Outgoing)

Projektbeschreibung

Die beiden Partnerschulen, die Limesschule im hessischen Idtsein und die St. Mugagga Vocational Secondary School in Uganda, arbeiten bereits in vorherigen Begegnungen zum Thema Landwirtschaft, Ernährung und den Kampf gegen Hunger. Für ihre Begegnungsreise 2024 widmeten sie sich nun dem Thema „Nachhaltiger Konsum und Produktion“. Damit konnte zum einen an vorherige Projekte ökologischer und nachhaltiger Produktion von Lebensmitteln angeknüpft werden, andererseits wurde aber auch auf die globalen Dimensionen von Umweltschutz und Verschmutzung hingewiesen.

In ihrem gemeinsamen Projekt „Nachhaltigkeit in der Abfallwirtschaft“ ging es darum die Projektteilnehmer*innen für einen nachhaltigen Umgang mit Abfall und mit begrenzten Ressourcen zu sensibilisieren und gleichermaßen Lösungsmöglichkeiten aufzuzeigen, um der zunehmenden Verschmutzung unseres Planeten zu begegnen. Während vorheriger Begegnungen mit unserer Partnerschule im Rahmen des Anbahnungsprozesses wurden beide Schulgemeinschaften für die globale Verschmutzung der Umwelt durch Plastikmüll sensibilisiert. Den Rahmen für die Projektumsetzung bildete die Partnerschaft mit lokalen ugandischen Partner*innen, darunter verschiedene Umweltorganisationen oder das von der Regierung unterstützte Projekt „EuoBrixs“, die Plastikmüll sinnvoll neu verwertet. Mit Sammelaktionen von Plastikmüll und dem Erarbeiten von Möglichkeiten des an der Schule anfallenden Mülls, versuchten die Schüler*innen einen kleinen Beitrag zur Lösung des Müllproblems zu leisten. Kulturelle Unterschiede wurden in der Projektumsetzung nicht als Hindernis, sondern vielmehr als Bereicherung wahrgenommen. So konnten die Teilnehmenden voneinander lernen, Sichtweisen übernehmen und besonders beim Bau eines Kompostes verschiedene Herangehensweisen kombinieren.