Anbahnungsreise Berlin – George (2024)
| Name der deutschen Schule: | Gustave-Eiffel-Schule |
|---|---|
| Bundesland: | Berlin, Berlin |
| Name der Partnerschule: | Thembalethu High School |
| Region/Land: | Afrika, Südafrika, George |
| Schulformen: | Sekundarschule |
| Beginn der Schulpartnerschaft: | Berlin |
| Titel des Projekts: | Global Citizen |
| Jahr des Austauschs: | 2024 |
| Altersstufen: | 15, 16, 17 |
| Themen: | Geschichte der Globalisierung: Vom Kolonialismus zum „Global Village“/ Global Governance – Weltordnungspolitik/ Menschenrechte und Nachhaltigkeit/ Politische Herrschaft, Demokratie und Menschenrechte (Good Governance)/ Postkolonialismus und Geschichte |
| Programmlinie: | Anbahnungsreise |
| Begleitende NRO: | Joliba e. V.; Eed be Eed e. V. |
Projektbeschreibung
Die Gustave-Eiffel-Schule in Berlin und ihre südafrikanische Partnerschule, die Thembalethu High School, konnten mit Unterstützung des Nachbarschaftszentrums „Explore your Hood“ in George (Südafrika) sowie des KulturMarktHalle e.V. im Berliner Stadtteil Prenzlauer Berg Ost ihre Schulpartnerschaft aufbauen.
Ziel der ersten Anbahnungsreise im Jahr 2024 war es, eine nachhaltige Schulpartnerschaft auf Augenhöhe zu etablieren. Dabei sollten alle am Schulleben Beteiligten in die Ideenfindung und Planung einbezogen werden und Verantwortung übernehmen. Von Anfang an wurde großer Wert darauf gelegt, dass beide Schulen gemeinsam Projektideen entwickeln und sich gleichberechtigt an deren Umsetzung beteiligen.
Thematische Schwerpunkte dieser ersten Begegnung waren – neben dem pädagogischen Austausch – die kritische Auseinandersetzung mit eurozentrischen Blickwinkeln auf Afrika und Europa sowie mit der Kultur und Geschichte des jeweiligen Partnerkontinents. Weitere Themen waren globale Zusammenhänge wie die weltweiten Auswirkungen des Klimawandels, ökonomische Ungleichheiten und die gemeinsame Übernahme von Verantwortung für konkrete Projekte im jeweiligen Partnerland.
Das Leben in Gastfamilien bot den teilnehmenden Jugendlichen zudem die Möglichkeit, den Alltag ihrer Austauschpartner*innen hautnah kennenzulernen und interkulturelle Erfahrungen zu sammeln.
Die Aktivitäten der Gruppe waren eingebettet in das von der KulturMarktHalle durchgeführte „Erdbewohner*innen-Festival“, bei dem sich Menschen aus dem globalen Süden und Norden online begegnen, gemeinsam Musik machen, Filme produzieren und Projekte zu Themen wie Kolonialismus, Rassismus und globalen Abhängigkeiten initiieren.