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Begegnungsreise Jena – San Marcos (2024)

Name der deutschen Schule: Lobdeburgschule
Bundesland: Thüringen, Jena
Name der Partnerschule: Instituto Juan XXIII
Region/Land: Lateinamerika, Nicaragua, San Marcos
Schulformen: Gymnasium
Beginn der Schulpartnerschaft: 2009
Titel des Projekts: "(fair)handelbar? - Von der Plantage ins Geschäft (Teil 2)"
Jahr des Austauschs: 2024
Altersstufen: 14, 15, 16, 17, 18
Themen: Waren aus aller Welt: Produktion, Handel und Konsum/ Umweltverschmutzung, Konsum und Produktion/ Menschenrechte und Nachhaltigkeit/ Landwirtschaft und Ernährung
Programmlinie: Begegnungsreise (Outgoing)

Projektbeschreibung

Das Jenaer Gymnasium „Lobdeburgschule“ und das Instituto Juan XXIII im nicaraguanischen San Marcos verbindet eine langjährige Schulpartnerschaft. Sie ist ein lebendiges Beispiel für interkulturellen Austausch und Zusammenarbeit. Die Partnerschaft entstand im Jahr 2009 im Rahmen der seit 1998 bestehenden Städtepartnerschaft zwischen Jena und San Marcos, die vom Städtepartnerschaftsverein APRODIM in San Marcos und dem Eine-Welt-Haus e.V. in Jena koordiniert wird. Ziel ist es, Schüler*innen der Sekundarstufe I und II die Möglichkeit zu bieten, mit Gleichaltrigen aus der Partnerstadt in Kontakt zu treten und voneinander zu lernen.

Ein zentrales Element dieser Partnerschaft ist die Nicaraguagruppe, die seit 2017 an der Lobdeburgschule aktiv ist. Sie organisiert Spendenaktionen für die Partnerschule und erstellt Videos und Präsentationen, um die Partnerschaft öffentlich sichtbar zu machen und das Bewusstsein für globale Themen zu stärken.

Der Besuch der thüringischen Schüler*innen in Nicaragua im Jahr 2024 widmete sich dem Thema Fairer Handel. Anhand der Beispiele nachhaltiger Bananenplantagen und der Kaffeeproduktion konnten die deutschen Schüler*innen von ihren nicaraguanischen Partner*innen lernen und bei Exkursionen die Auswirkungen fair gehandelter Produkte auf das Leben lokaler Bäuer*innen hautnah erleben. Gemeinsam arbeiteten sie zu den Themen Bananenanbau, faire Arbeitsbedingungen und nachhaltiger Konsum. Diese Erfahrungen regten zur kritischen Reflexion des eigenen Konsumverhaltens in Deutschland und dessen globaler Folgen an. Sie stärkten das Verantwortungsbewusstsein und die Sensibilität der Teilnehmenden für globale Zusammenhänge.

Abseits der inhaltlichen Arbeit erhielten die deutschen Schüler*innen in Gastfamilien tiefgehende Einblicke in die nicaraguanische Kultur und konnten persönliche Beziehungen aufbauen, die das Verständnis und die Freundschaft zwischen beiden Ländern weiter vertieften.