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Begegnungsreise Hamburg – Dar es Salaam (2024)

Name der deutschen Schule: Helene Lange Gymnasium
Bundesland: Hamburg, Hamburg
Name der Partnerschule: Kiluvya Secondary School
Region/Land: Afrika, Tansania, Dar es Salasm
Schulformen: Gymnasium
Beginn der Schulpartnerschaft: 2008
Titel des Projekts: Resilienz in Krisenzeiten
Jahr des Austauschs: 2024
Altersstufen: 15, 16, 17, 18
Themen: Gesundheit und Krankheit/ Bildung
Programmlinie: Begegnungsreise (Incoming)

Projektbeschreibung

Das Helene-Lange-Gymnasium in Hamburg und die Kiluvya Secondary School in Dar es Salaam verbindet eine langjährige, nachhaltige Partnerschaft. Beide Schulen sind zudem Teil des weltweiten Netzwerks der UNESCO-Projektschulen.

Der inhaltliche Schwerpunkt der Begegnungsreise 2024 mit dem Titel „Resilienz in Krisenzeiten“ lag auf der interkulturellen Auseinandersetzung mit aktuellen Krisen, die die Lebensrealitäten der Jugendlichen in beiden Ländern prägen. Ziel war es, sich gegenseitig zu stärken, voneinander zu lernen und gemeinsam resilientere Strukturen für die Zukunft zu entwickeln.

Resilienz beschreibt die Fähigkeit, Krisenerfahrungen zu bewältigen und daraus gestärkt hervorzugehen. Globale Herausforderungen wie der Klimawandel, Pandemien oder bewaffnete Konflikte betreffen junge Menschen weltweit – jedoch in unterschiedlicher Intensität und Form. Im Austausch zwischen den deutschen und tansanischen Schüler*innen ging es darum, diese Unterschiede zu verstehen und voneinander zu lernen, wie persönliche und gesellschaftliche Krisen wahrgenommen und verarbeitet werden können.

In einem interaktiven Stationslauf lernten die Jugendlichen verschiedene Arten von Krisen sowie konkrete Resilienzstrategien kennen, bereiteten sie auf und präsentierten sie einander. In Diskussionsgruppen tauschten sie sich darüber aus, welche Herausforderungen für Jugendliche in Deutschland und welche für Gleichaltrige in Tansania besonders relevant sind.

Ein besonderer Programmpunkt war die gemeinsame Exkursion an die Ostseeküste nach Binz auf Rügen. Dort setzten sich die Teilnehmenden in Kleingruppen mit den Resilienzerfahrungen von Menschen während der NS-Zeit und der SED-Diktatur auseinander. Diese historische Perspektive ergänzte die aktuellen Themen und trug zur vertieften Reflexion über individuelle und kollektive Widerstandsfähigkeit bei.