Begegnungsreise Hannover – Limbe (2024)
| Name der deutschen Schule: | IGS List |
|---|---|
| Bundesland: | Niedersachsen, Hannover |
| Name der Partnerschule: | Jacaranda School |
| Region/Land: | Afrika, Malawi, Limbe |
| Schulformen: | Sekundarschule (mit gym. Oberstufe) |
| Beginn der Schulpartnerschaft: | 2016 |
| Titel des Projekts: | Mehrwert durch Vielfalt |
| Jahr des Austauschs: | 2024 |
| Altersstufen: | 14, 15, 16, 17 |
| Themen: | Armut und soziale Sicherheit/ Bildung/ Diversität und Kultur/ Globalisierung religiöser und ethischer Leitbilder/ Politische Herrschaft, Demokratie und Menschenrechte (Good Governance)/ Vielfalt der Werte, Kulturen und Lebensverhältnisse: Diversität und Inklusion |
| Programmlinie: | Begegnungsreise (Outgoing) |
| Begleitende NRO: | Freundeskreis Malawi |
Projektbeschreibung
Die Partnerschulen – die IGS List in Hannover und die Jacaranda School in Malawi – entschieden gemeinsam, ihr Projekt der Einhaltung von Menschenrechten sowie der Förderung von Diversität und Vielfalt zu widmen. Besonders unter dem Eindruck der Corona-Pandemie wurde den Schüler*innen bewusst gemacht, wie stark insbesondere Mädchen unter dem eingeschränkten Zugang zu Bildung litten und wie sehr sich bestehende Ungleichheiten zwischen den Geschlechtern verschärften.
Im Rahmen des Projektthemas „Mehrwert durch Vielfalt“ beschäftigten sich die Teilnehmenden während des Outgoings 2024 mit der Lebensrealität verschiedener benachteiligter Gruppen, etwa von Frauen, queeren Menschen oder Menschen mit Behinderungen. Dabei lernten die Schüler*innen aus Deutschland und Malawi gemeinsam und voneinander über Formen der Diskriminierung und strukturelle Ungleichbehandlung.
Ein zentrales Element war die Durchführung von Interviews mit betroffenen Personen. Die dabei gewonnenen Erkenntnisse wurden im Rahmen eines politischen Planspiels kreativ aufbereitet. In einer simulierten Sitzung des Stadtrats von Blantyre entwickelten die Teilnehmenden – gemeinsam mit weiteren Schüler*innen der Jacaranda School for Orphans – Ideen, wie die Stadt inklusiver und gerechter gestaltet werden könnte. Die erarbeiteten Vorschläge wurden schließlich Vertreter*innen des tatsächlichen Stadtrats präsentiert.
Beim geplanten Gegenbesuch in Deutschland soll dieses Teilprojekt auf die Stadt Hannover übertragen und dort weitergeführt werden.