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Begegnungsreise Lachendorf – Tarija (2024)

Name der deutschen Schule: Immanuel-Kant-Gymnasium
Bundesland: Niedersachsen, Lachendorf
Name der Partnerschule: Colegio Hermano Felipe Palazón
Region/Land: Lateinamerika, Bolivien, Tarija
Schulformen: Gymnasium
Beginn der Schulpartnerschaft: 2014
Titel des Projekts: Weniger ist mehr
Jahr des Austauschs: 2024
Altersstufen: 14, 15, 16, 17
Themen: Waren aus aller Welt: Produktion, Handel und Konsum/ Nachhaltige Zukunft/ Umweltverschmutzung, Konsum und Produktion/ Landwirtschaft und Ernährung
Programmlinie: Begegnungsreise (Incoming)
Begleitende NRO: Landfrauenverband LFV; 3 fürs Klima e.V.

Projektbeschreibung

Die Schulpartnerschaft zwischen dem Immanuel-Kant-Gymnasium Lachendorf in Niedersachsen und dem Colegio Hermano Felipe Palazón in Tarija, Bolivien, ist ein langjähriges und nachhaltig verankertes Projekt, das fest im Schulalltag beider Schulen integriert ist. Arbeitsgemeinschaften (AGs) an beiden Schulen widmen sich den Themenschwerpunkten nachhaltige Produktion und Konsum von Lebensmitteln sowie Upcycling von Kleidung. Diese AGs wirken zudem als Multiplikator*innen, indem sie die Projektergebnisse in die gesamte Schulgemeinschaft tragen – so profitieren alle Schülerinnen vom deutsch-bolivianischen Austausch.

Der thematische Fokus der Begegnungsreise 2024 lag auf der lokalen Lebensmittelproduktion in Deutschland und der Vermeidung von Lebensmittelverschwendung. Die Teilnehmenden besuchten gemeinsam verschiedene Agrarbetriebe, darunter einen Spargelhof, einen Gemüsehof sowie Obstplantagen. Zudem standen Projekte zur Reduktion von Lebensmittelabfällen auf dem Programm, etwa ein Besuch bei der Hamburger Tafel und gemeinsames Kochen mit Lebensmittelresten.

Im Rahmen der schulinternen BNE-Projektwoche nahmen die bolivianischen Schüler*innen am Workshop „Vermeidung von Lebensmittelverschwendung“ teil – passend zum übergreifenden Thema „Weniger ist mehr“. Darüber hinaus errichteten die deutschen und bolivianischen Jugendlichen gemeinsam ein Hochbeet im Schulgarten und bepflanzten es mit Gemüse – ein weiteres praktisches Element nachhaltigen Handelns.

Auch das Leben in den Gastfamilien war ein wichtiger Bestandteil der Begegnung: Es bot Raum für persönliche Begegnungen, interkulturelles Lernen und die Entwicklung von Freundschaften auf Augenhöhe – ein wertvoller Beitrag zu einem respektvollen, deutsch-bolivianischen Miteinander.