Begegnungsreise Oldenburg – Tambacounda (2024)
| Name der deutschen Schule: | Gymnasium Cäcilienschule |
|---|---|
| Bundesland: | Niedersachsen, Oldenburg |
| Name der Partnerschule: | Mame Cheikh Mbaye |
| Region/Land: | Afrika, Senegal, Tambacounda |
| Schulformen: | Gymnasium |
| Beginn der Schulpartnerschaft: | 2022 |
| Titel des Projekts: | Gemeinsam im Glashaus - Perspektivwechsel im Klimawandel |
| Jahr des Austauschs: | 2024 |
| Altersstufen: | 18 |
| Themen: | Maßnahmen zum Klimaschutz/ Schutz und Nutzung natürlicher Ressourcen und Energiegewinnung/ Menschenrechte und Nachhaltigkeit |
| Programmlinie: | Anbahnungsreise |
| Begleitende NRO: | Förderverein der Cäcilienschule; Netzwerk "Niedersächsische Schulen MIT Afrika" |
Projektbeschreibung
Im Rahmen ihres Partnerschaftsprojekts „Gemeinsam im Glashaus – Perspektiven auf den Klimawandel“ haben die Cäcilienschule in Oldenburg und die Mame Cheikh Mbaye Schule im Senegal während ihrer ersten Anbahnungsreise im Jahr 2024 den Fokus auf das Nachhaltigkeitsziel „Maßnahmen zum Klimaschutz“ gelegt. Zu Beginn thematisierten die Schüler*innen gemeinsam die Grundlagen des menschengemachten Klimawandels.
Im Verlauf des Austauschs besuchten sie Orte, an denen die Auswirkungen des Klimawandels bereits deutlich sichtbar sind und wo veränderte Rahmenbedingungen das komplexe ökologische Gleichgewicht bedrohen. In Deutschland betrifft dies beispielsweise Küstenregionen, in denen der steigende Meeresspiegel und Veränderungen im Ökosystem Wattenmeer zu spürbaren Veränderungen führen.
Aus ihren Beobachtungen leiteten die Schüler*innen konkrete Maßnahmen ab: Einerseits zur Eindämmung des Klimawandels, etwa durch Mitigation und den Einsatz erneuerbarer Energien, andererseits zur Anpassung an klimatische Veränderungen, wie sie in besonders betroffenen Regionen notwendig werden. Ein weiterer Schwerpunkt war die ökologische Landwirtschaft. Neben einem Besuch auf einem Biohof setzten die Jugendlichen ihr Wissen praktisch um und bauten gemeinsam ein Hochbeet – als „Freundschaftsbeet“.
Beim Gegenbesuch der deutschen Gruppe im Senegal wurden den Teilnehmenden durch Vorträge von Expert*innen die regionalen Folgen des Klimawandels eindrücklich vor Augen geführt. Als Antwort auf die drängenden Fragen nach Handlungsoptionen beschäftigten sie sich mit wassersparenden Bewässerungsmethoden und pflanzten trockenresistente Pflanzen auf dem Schulgelände.
Die Schulpartnerschaft soll von beiden Seiten aus fortgeführt und weiterentwickelt werden.