Begegnungsreise Hamburg – Inhambane (2024)
| Name der deutschen Schule: | Berufliche Schule für medizinische Fachberufe-(BS15) |
|---|---|
| Bundesland: | Hamburg, Hamburg |
| Name der Partnerschule: | Instituto de Sciencias de Saude de Inhambane |
| Region/Land: | Afrika, Mosambik, Inhambane |
| Schulformen: | Berufsschule |
| Beginn der Schulpartnerschaft: | 2011 |
| Titel des Projekts: | Die Bedeutung von Müll als Verursacher von Gesundheitsgefahren und Krankheiten - ein kooperatives Projekt von Auszubildenden in den Medizinischen Assistenzberufen |
| Jahr des Austauschs: | 2024 |
| Altersstufen: | 18, 19, 20, 21, 22, 23, 24, 25 |
| Themen: | Umweltverschmutzung, Konsum und Produktion/ Gesundheit und Krankheit |
| Programmlinie: | Begegnungsreise (Incoming) |
Projektbeschreibung
Die Berufsschule BS15 in Hamburg unterhält seit 2011 eine globale Lernpartnerschaft mit dem Centro de Formacao de Saude de Inhambane in Mosambik. Die zahlreichen Begegnungen konnten bereits in der Vergangenheit beeindruckende Ergebnisse hervorbringen: Das in Mosambik durchgeführte Theaterprojekt zum Thema „HIV/AIDS-Prävention“ wurde 2014 im Schulwettbewerb vom Bundespräsidenten ausgezeichnet.
2016 wurde in Imhambane eine stationäre Kariesprophylaxeeinheit auf dem Gelände der Gesundheitsschule gemeinsam in Betreib genommen. Das Thema Kariesprophylaxe beschäftigte die Teilnehmenden auch in folgenden Begegnungen und stieß die Reflexion zu kritischer Ressourcennutzung und Konsumverhalten an. Bereits im letzten Outgoing 2022 wurde ein Konzept für die mobile Nutzung des Kariesprophylaxeprojektes im ländlichen Raum entwickelt.
Während des Incomings 2024 beschäftigten sich die Auszubildenden im Gegenzug eingehend mit den Ursachen und Folgen der Müllproduktion und deren Auswirkung auf die Gesundheit. Gemeinsam arbeiteten sie zu Möglichkeiten der Müllvermeidung und zu Alternativen der Entsorgung, um der Gesundheitsbelastung vorzubeugen und die Lebensqualität der betroffenen Gruppen zu steigern. Die Auszubildenden konnten voneinander lernen, die Perspektive der Partner*innen kennenlernen und die Umweltverschmutzung in Hamburg und in Inhambane vergleichen. Dies verdeutlichte die globale Dimension von Umweltverschmutzung und Konsumverhalten. Die Auszubildenden zeigten auf, wie individuelles Verhalten sich direkt auf die Lebensbedingungen auch über Länder- und Kontinentgrenzen hinweg auswirkt.
Die Hospitation der Gäste im Hamburger Unterricht ermöglichte der ganzen Schulgemeinschaft vom Austausch zu profitieren. Der interkulturelle Austausch bildete schließlich die Grundlage für die Entwicklung eines Theaterstücks, dass zum krönenden Abschluss vor der Schulgemeinschaft aufgeführt und mit großer Begeisterung aufgenommen wurde.