Anbahnungsreise Gießen – Katutura (2023)
| Name der deutschen Schule: | Ricarda-Huch-Schule Gießen |
|---|---|
| Bundesland: | Hessen, Gießen |
| Name der Partnerschule: | Jakob Marengo Secondary School |
| Region/Land: | Afrika, Namibia, Windhoek, Katutura |
| Schulformen: | Sekundarschule (mit gym. Oberstufe), Secondary School |
| Beginn der Schulpartnerschaft: | 2020 |
| Titel des Projekts: | SDG-Partnership Ricarda Huch Schule and Jakob Marengo Secondary School |
| Jahr des Austauschs: | 2023 |
| Altersstufen: | 16, 17, 18, 19 |
| Themen: | Bildung |
| Programmlinie: | Anbahnungsreise |
| Begleitende NRO: | Universitätsstadt Gießen ; Namibia Institute for Democracy |
Projektbeschreibung
Die Anbahnungsreise 2023 zwischen der Ricarda-Huch-Schule Gießen und der Jakob Marengo Secondary School in Katutura, Namibia, knüpfte an die bereits seit 2020 bestehende Schulpartnerschaft an. In den Jahren 2020 bis 2022 hatten Schülerinnen der Ricarda-Huch-Schule bereits an Online-Projekten mit Schülerinnen aus Namibia teilgenommen. Diese digitalen Begegnungen, gefördert und konzipiert durch die Stadt Gießen, ermöglichten einen ersten Austausch zu den Nachhaltigkeitszielen der UN (Agenda 2030) und dienten als Grundlage für die persönliche Begegnung im Jahr 2023.
Die Anbahnungsreise verfolgte das Ziel, die Schulgemeinschaften beider Länder zusammenzubringen, ein vertieftes Verständnis für globale Herausforderungen zu entwickeln und die gemeinsamen Projektideen weiter auszuarbeiten. Im Zentrum der Zusammenarbeit standen dabei die Themen Bildung, soziale Gerechtigkeit und nachhaltige Entwicklung. Die Teilnehmenden lernten die schulischen Strukturen und Unterrichtspraktiken der jeweiligen Partnerschule kennen und tauschten sich über ihre Erfahrungen aus.
Im Rahmen der Reise wurden neben dem Besuch der Schule auch bedeutende Lernorte aufgesucht. Hierzu gehörten Museen, lokale Initiativen und Umweltprojekte, die den Teilnehmenden einen umfassenden Einblick in die sozioökonomischen und ökologischen Herausforderungen der Region ermöglichten. Die Besuche wurden durch gemeinsame Workshops ergänzt, in denen mögliche Lösungsansätze für eine nachhaltige Entwicklung erarbeitet und diskutiert wurden.
Die Anbahnungsreise schuf eine vertrauensvolle Basis für die weitere Zusammenarbeit. Der persönliche Austausch stärkte nicht nur das gegenseitige Verständnis, sondern förderte auch eine offene und respektvolle Kommunikationskultur. Beide Schulen bekräftigten ihr Engagement, die Partnerschaft weiter auszubauen und sich gemeinsam für die Ziele der Agenda 2030 einzusetzen.