Begegnungsreise Eschborn – Grand-Popo (2023)
| Name der deutschen Schule: | Heinrich-von-Kleist-Schule |
|---|---|
| Bundesland: | Hessen, Main-Taunus-Kreis, Eschborn |
| Name der Partnerschule: | Collège d'enseignement général |
| Region/Land: | Afrika, Benin, Mono, Grand-Popo |
| Schulformen: | Sekundarschule (mit gym. Oberstufe), Gemeinschaftsschule mit gymnasialer Oberstufe |
| Beginn der Schulpartnerschaft: | 2014 |
| Titel des Projekts: | Klimafreundliche Ernährung |
| Jahr des Austauschs: | 2023 |
| Altersstufen: | 16, 17, 18, 19, 20 |
| Themen: | Landwirtschaft und Ernährung |
| Programmlinie: | Begegnungsreise (Incoming) |
| Begleitende NRO: | Kirchengemeinden ; Le chantier - Afrikawerkstatt e.V. |
Projektbeschreibung
Die Begegnungsreise 2023 zwischen der Heinrich-von-Kleist-Schule Eschborn und dem Collège d’enseignement général de Grand-Popo in Benin knüpfte an die langjährige Zusammenarbeit der beiden Schulen an. Der Kontakt nach Grand-Popo entstand ursprünglich durch die Städtepartnerschaft zwischen Eschborn und Montgeron (Frankreich). Grand-Popo ist im Rahmen des französischen Förderprogramms „Coopération décentralisée“ über eine Städtefreundschaft mit Montgeron verbunden.
„Soziales Engagement und Kooperation mit Benin“ sind feste Bestandteile des Schulprogramms der Heinrich-von-Kleist-Schule. Aus dieser Projektgruppe entstand im Jahr 2015 der Verein „Kooperation mit Benin e.V.“. Die Schulpartnerschaft mit dem CEG Grand-Popo wurde 2017 offiziell von den damaligen Schulleitungen sowie Vertreter*innen der Kommunen besiegelt. Seitdem fanden mehrere Austauschprojekte statt, die durch den Pädagogischen Austauschdienst (PAD) und ENSA gefördert wurden.
Der Leitgedanke der Begegnungsreise 2023 war „Nachhaltigkeit im Zusammenhang mit Ernährung“. Der Schulaustausch – ein Outgoing im Januar und ein Incoming im Juli – ermöglichte es den Teilnehmenden, unterschiedliche Lebenswelten kennenzulernen und gegenseitiges Verständnis zu entwickeln. Die Projekte zeigten auf, dass Fragen der Ernährung in sämtlichen Bereichen – von der Landwirtschaft über die Produktion bis hin zum Einkauf und der Zubereitung von Speisen – mit großer Sorgfalt und Bewusstsein behandelt werden sollten.
Durch praktische Workshops zu Ernährung, Nutzpflanzenanbau sowie Nahrungsmittelzubereitung und Kochen erhielten die Teilnehmenden die Möglichkeit, globales Lernen unmittelbar zu erleben. Dabei wurden nicht nur ökologische und wirtschaftliche Aspekte beleuchtet, sondern auch der kulturelle Austausch gefördert.