Begegnungsreise Montabaur – Hanoi (2023)
| Name der deutschen Schule: | Mons-Tabor-Gymnasium Montabaur |
|---|---|
| Bundesland: | Rheinland-Pfalz, Westerwald, Montabaur |
| Name der Partnerschule: | Viet Duc High School Hanoi |
| Region/Land: | Asien, Vietnam, Hanoi |
| Schulformen: | Gymnasium, Weiterführende Schule |
| Beginn der Schulpartnerschaft: | 2018 |
| Titel des Projekts: | Schüleraustausch Vietnam |
| Jahr des Austauschs: | 2023 |
| Altersstufen: | 16, 17, 18 |
| Themen: | Globale Umweltveränderungen |
| Programmlinie: | Begegnungsreise (Outgoing) |
Projektbeschreibung
Die Schulpartnerschaft zwischen dem Mons-Tabor-Gymnasium Montabaur und der Viet Duc High School in Hanoi besteht seit 2018. Nach einer ersten Outgoing-Reise im Gründungsjahr und einem Incoming im Jahr 2019 wurde die Partnerschaft kontinuierlich weiterentwickelt. Im Jahr 2023 hatten die Schüler*innen des Mons-Tabor-Gymnasiums erneut die Möglichkeit, ihre Partnerschule in Vietnam im Rahmen einer Begegnungsreise zu besuchen.
Im Fokus des Austauschs stand das Entwicklungsziel 13 „Maßnahmen zum Klimaschutz“ sowie das Themenfeld „Globale Umweltveränderungen“. Die Schüler*innen sammelten während ihres Aufenthalts vielfältiges Bild-, Ton- und Anschauungsmaterial zum Thema Umweltverschmutzung in Vietnam. Exkursionen zu einer Mülldeponie, eine Stadtführung durch Hanoi sowie ein Besuch der Phu-Do-Reisnudelproduktion sensibilisierten sie für den Umgang mit Müll und die Herausforderungen der Abfallwirtschaft vor Ort.
Diese Eindrücke wurden im Anschluss in schulischen Projektgruppen ausgewertet, kreativ aufbereitet und visualisiert. Die entstandenen Produkte – darunter Plakate, Videos und Kunstwerke – wurden im Rahmen der schulinternen Umweltmesse „Green and Clean“ der Öffentlichkeit präsentiert, um das Umweltbewusstsein innerhalb der Schulgemeinschaft und der breiten Öffentlichkeit zu stärken.
Ein weiterer Beitrag zum Klimaschutz erfolgte durch eine gemeinsame City-Cleaning-Aktion und einen anschließenden Upcycling-Workshop. Auch die dort entstandenen künstlerischen Objekte aus recyceltem Material wurden auf der Messe ausgestellt, wodurch globale Umweltveränderungen und lokale Handlungsmöglichkeiten konkret und greifbar vermittelt wurden.