Begegnungsreise Enkenbach-Alsenborn – Kampanga (2023)
| Name der deutschen Schule: | IGS Enkenbach-Alsenborn |
|---|---|
| Bundesland: | Rheinland-Pfalz, Kaiserslautern, Enkenbach-Alsenborn |
| Name der Partnerschule: | Groupe Scolaire Kampanga |
| Region/Land: | Afrika, Ruanda, Ruanda, Musanze District, Kampanga |
| Schulformen: | Sekundarschule (mit gym. Oberstufe) |
| Beginn der Schulpartnerschaft: | 2013 |
| Titel des Projekts: | What do you put on your plate? |
| Jahr des Austauschs: | 2023 |
| Altersstufen: | 14, 15, 16, 17, 18, 19, 20 |
| Themen: | Landwirtschaft und Ernährung |
| Programmlinie: | Begegnungsreise (Incoming) |
| Begleitende NRO: | Partnerschaft Rheinland-Pfalz-Ruanda e.V. |
Projektbeschreibung
Die Schulpartnerschaft zwischen der Integrierten Gesamtschule Enkenbach-Alsenborn und der Groupe Scolaire Kampanga besteht seit 2012. Ziel der Partnerschaft ist es, einen Austausch auf Augenhöhe – auch auf Ebene der Schülerinnen – zu ermöglichen. Bis heute wurden mit Unterstützung von ENSA sechs Begegnungen organisiert. Diese Austausche haben die Schulen eng miteinander verbunden und zu dauerhaften Kontakten zwischen Schulleitungen, Lehrkräften und Schülerinnen geführt. Im Zentrum der Begegnungen stand stets die gemeinsame Auseinandersetzung mit Themen der nachhaltigen Entwicklung.
Im vergangenen Jahr lag der Fokus auf der Herkunft und Produktion von Lebensmitteln in Ruanda sowie den damit verbundenen Herausforderungen. In der diesjährigen Begegnung richtete sich der Blick auf Deutschland: Die Teilnehmenden setzten sich mit der Entwicklung der Landwirtschaft im Kontext von Industrialisierung und Globalisierung auseinander.
Ein historischer Überblick zur landwirtschaftlichen Entwicklung wurde durch praxisnahe Erfahrungen ergänzt. Die Gruppe besuchte einen landwirtschaftlichen Betrieb mit biologisch-dynamischer Milchviehhaltung, eigener Käserei und Direktvermarktung. Auch der Handel mit Lebensmitteln wurde thematisiert: Die Herkunft alltäglicher Produkte wurde untersucht, der konventionelle Lebensmittelhandel in Supermärkten analysiert und alternative Vermarktungsformen – etwa über Wochenmärkte, Unverpackt-Läden oder den Weltladen – betrachtet. Die Diskussionen erfolgten stets unter dem Gesichtspunkt von Nachhaltigkeit und globaler Gerechtigkeit.