Begegnungsreise Schleiden – Kalungu (2022)
| Name der deutschen Schule: | Städtisches Johannes-Sturmius-Gymnasium Schleiden |
|---|---|
| Bundesland: | Nordrhein-Westfalen, Schleiden |
| Name der Partnerschule: | Mapeera Senior Secondary School Kalungu |
| Region/Land: | Afrika, Uganda, Masaka, Kalungu |
| Schulformen: | Gymnasium, Secondary School |
| Beginn der Schulpartnerschaft: | 2013 |
| Titel des Projekts: | Together and Sustainable for the One World - Plastic Pollution and Climate Change - Challenges for Young People |
| Jahr des Austauschs: | 2022 |
| Altersstufen: | 14, 15, 16, 17, 18, 19 |
| Themen: | Schutz und Nutzung natürlicher Ressourcen und Energiegewinnung |
| Programmlinie: | Begegnungsreise (Outgoing) |
| Begleitende NRO: | PROBONO Schulpartnerschaften für Eine Welt e.V. |
Projektbeschreibung
Die Schulpartnerschaft zwischen dem Städtischen Johannes-Sturmius-Gymnasium Schleiden und der Mapeera Senior Secondary School Kalungu besteht seit 2013. Der kontinuierliche Austausch wird von beiden Schulen durch die Uganda-AG bzw. den German Club aktiv gestaltet.
Die Begegnungsreise 2022 verfolgte zwei zentrale Ziele: Zum einen wurde die seit zehn Jahren bestehende Partnerschaft durch persönliche Begegnungen intensiviert. Zum anderen stand das gemeinsame Arbeiten an den Projektthemen „Plastikverschmutzung“ und „Klimawandel“ im Fokus. Die Teilnehmenden setzten sich mit den Auswirkungen dieser globalen Herausforderungen auseinander und entwickelten gemeinsam Handlungsmöglichkeiten im Umgang mit Umweltproblemen.
Hierzu fanden verschiedene Exkursionen und Aktivitäten statt: So besuchten die Teilnehmenden das Pilotprojekt „Eco Brixs“, ein Re- und Upcycling-Zentrum für Plastikabfälle. An der Schule wurden gebrauchte Plastikflaschen zu nützlichen Gegenständen für den Schulgarten verarbeitet, außerdem sammelten die Schüler*innen gemeinsam Müll im örtlichen Trading Centre. Ein besonderes Highlight war die Exkursion in den Queen-Elizabeth-Nationalpark, wo die Gruppe durch einen Guide für die Bedeutung von Naturschutzräumen unter Klimastress sensibilisiert wurde.
Im Rahmen der Projektarbeit nutzten die Schüler*innengruppen ihre unterschiedlichen Stärken, was sich in vielfältigen kreativen Ergebnissen widerspiegelte: Plakate, Lieder, Gedichte und Sketche entstanden und wurden bei der feierlichen Abschlussveranstaltung vor der Schulgemeinschaft präsentiert.
Die Reise trug wesentlich zur Vertiefung der Partnerschaft bei. Erste Ideen und Impulse für einen zukünftigen Gegenbesuch wurden bereits während der Begegnung gesammelt und diskutiert.