Begegnungsreise Enkenbach-Alsenborn – Kampanga (2022)
| Name der deutschen Schule: | IGS Enkenbach-Alsenborn |
|---|---|
| Bundesland: | Rheinland-Pfalz, Enkenbach-Alsenborn |
| Name der Partnerschule: | Groupe Scolaire Kampanga |
| Region/Land: | Afrika, Ruanda, Musanze District, Kampanga |
| Schulformen: | Sekundarschule (mit gym. Oberstufe) |
| Beginn der Schulpartnerschaft: | 2013 |
| Titel des Projekts: | What do you put on your plate? |
| Jahr des Austauschs: | 2022 |
| Altersstufen: | 14, 15, 16, 17, 18, 19, 20 |
| Themen: | Landwirtschaft und Ernährung |
| Programmlinie: | Begegnungsreise (Outgoing) |
| Begleitende NRO: | Partnerschaftsverein Rheinland-Pfalz/Ruanda e.V. |
Projektbeschreibung
Die Schulpartnerschaft zwischen der Integrierten Gesamtschule Enkenbach-Alsenborn in Rheinland-Pfalz und der Groupe Scolaire Kampanga im Musanze District, Ruanda, besteht seit dem Jahr 2013. Im Rahmen der Begegnungsreise 2022 stand das Projekt unter dem Titel „What do you put on your plate?“ und widmete sich den Themen Landwirtschaft und Ernährung.
Ausgehend von den Lieblingsgerichten und den typischen Speisen beider Schulen tauschten sich die Teilnehmenden darüber aus, welche Nahrungsmittel in den beiden Ländern die Hauptbestandteile der Ernährung ausmachen. Aufbauend auf die virtuelle Begegnung im Jahr 2021, bei der die landwirtschaftlichen Strukturen und Produktionsmethoden verglichen wurden, konnte das Thema während der Reise durch praktische Erfahrungen und Exkursionen vertieft werden.
Die Schüler*innen besuchten landwirtschaftliche Großbetriebe wie eine Molkerei, eine Teefabrik und eine Teeplantage. Zudem erhielten sie Einblicke in die kleinbäuerlichen Betriebe der Gastfamilien sowie die lokalen Märkte. Ein zentrales Thema der Begegnung war auch der Interessenskonflikt zwischen Landwirtschaft und Naturschutz. In Ruanda stehen Nationalparks als Schutzräume für gefährdete Tier- und Pflanzenarten der landwirtschaftlichen Nutzung gegenüber. In diesem Zusammenhang besuchten die Teilnehmenden den „Ellen DeGeneres Campus of the Dian Fossey Gorilla Fund“, der sich für den Schutz der Berggorillas einsetzt.
Die Eindrücke aus den Exkursionen wurden in der anschließenden Projektarbeit ausgewertet, diskutiert und in Form von Rollenspielen mögliche Lösungsansätze erarbeitet. Zusätzlich stärkten die Teilnehmenden beim gemeinsamen Pflanzen von Weißkohl im Schulgarten der Groupe Scolaire Kampanga die Partnerschaft und schufen ein symbolisches Zeichen für nachhaltiges Wachstum.