Hauptnavigation

Begegnungsreise Brühl – Mbao (2022)

Name der deutschen Schule: Max-Ernst-Gymnasium Brühl
Bundesland: Nordrhein-Westfalen, Brühl
Name der Partnerschule: Lycée Cheikh Hamidou Kane
Region/Land: Afrika, Senegal, Dakar, Mbao
Schulformen: Gymnasium, Lycée
Beginn der Schulpartnerschaft: 2015
Titel des Projekts: Klimawandel - nur gemeinsam können wir etwas bewegen
Jahr des Austauschs: 2022
Altersstufen: 15, 16, 17, 18, 19, 20, 21
Themen: Globale Umweltveränderungen
Programmlinie: Begegnungsreise (Outgoing)
Begleitende NRO: Axatin e.V.

Projektbeschreibung

Die Schulpartnerschaft zwischen dem Lycée Cheikh Hamidou Kane in Mbao, Senegal, und dem Max-Ernst-Gymnasium Brühl in Deutschland besteht seit 2015. Sie wird durch regelmäßige Begegnungsreisen und Arbeitsgemeinschaften (AGs) zum Schulaustausch an beiden Schulen aktiv gelebt.

Die Begegnungsreise im Jahr 2022 führte die Teilnehmenden nach Senegal und stand unter dem Thema „Globale Umweltveränderungen“. Besonders im Fokus standen die Herausforderungen durch Überflutungen, den steigenden Meeresspiegel und die Umwandlung von Süßwasser- zu Salzwasserflüssen. Diese Probleme betreffen die Schüler*innen sowohl in Deutschland als auch im Senegal direkt und persönlich.

Im Rahmen der Begegnungsreise lernten die Teilnehmenden die Auswirkungen dieser Umweltveränderungen auf das Ökosystem der Gewässer und das angrenzende Umland kennen. Sie erfuhren vor Ort von den Folgen extremer Wetterereignisse wie Trockenheit und Überschwemmungen. Hierfür besuchten sie den Nationalpark und das Vogelschutzgebiet „Langue de Barbarie“, wo sie mehr über die Auswirkungen der Klimaerwärmung auf Flora und Fauna erfuhren.

In Gesprächen mit lokalen Akteur*innen wurden Maßnahmen zur Eindämmung der Küstenerosion sowie die Auswirkungen von Urbanisierung und Umweltverschmutzung durch Industrie, Abwasser und Müll diskutiert. Neben dem Verständnis für die Problemlage lernten die Schüler*innen auch konkrete Präventionsmaßnahmen kennen. So besuchten sie eine Baumschule, in der hitzebeständige Pflanzen und Bäume gezüchtet werden, um der zunehmenden Hitze und Trockenheit entgegenzuwirken.

Während der anschließenden Projektarbeit an der Schule entwickelten die Teilnehmenden in binationalen Teams mögliche Lösungsansätze für beide Länder. Gemeinsam erarbeiteten sie Handlungsoptionen, wie die junge Generation zur Verlangsamung des Klimawandels beitragen kann.