Begegnungsreise Berlin – Windhoek (2022)
| Name der deutschen Schule: | Albert-Einstein-Gymnasium |
|---|---|
| Bundesland: | Berlin, Berlin |
| Name der Partnerschule: | Hage G. Geingob High School |
| Region/Land: | Afrika, Namibia, Windhoek |
| Schulformen: | Gymnasium, High School |
| Beginn der Schulpartnerschaft: | 2009 |
| Titel des Projekts: | Our Mother Earth |
| Jahr des Austauschs: | 2022 |
| Altersstufen: | 15, 16, 17, 18 |
| Themen: | Schutz und Nutzung natürlicher Ressourcen und Energiegewinnung |
| Programmlinie: | Begegnungsreise (Outgoing) |
Projektbeschreibung
Am Albert-Einstein-Gymnasium in Berlin wurde 2009 die Namibia-AG ins Leben gerufen, die sich seither regelmäßig mit der Landeskunde, Kultur und Geschichte Namibias beschäftigt. Die Schulpartnerschaft mit der Hage G. Geingob High School in Namibia besteht seit 2011. Im Rahmen dieser Partnerschaft fanden seitdem verschiedene Begegnungsreisen statt, die sich nachhaltigen Themen wie Mülltrennung, Verkehrskonzepten und musischen Projekten widmeten.
Seit der Corona-Pandemie spielen Informations- und Kommunikationstechnologien eine zentrale Rolle im Austausch. Während der Lockdowns ermöglichten Videokonferenzen den Schüler*innen beider Schulen, miteinander in Kontakt zu bleiben. Zusätzlich sind sie über WhatsApp vernetzt, um auch außerhalb der Treffen kommunizieren zu können. Besonders während der virtuellen Reise 2021 arbeiteten die Teilnehmenden im digitalen Lernraum zusammen und vertieften ihren interkulturellen Austausch.
Die Outgoing-Begegnungsreise 2022 stand unter dem Titel „Our Mother Earth“ und setzte sich intensiv mit dem Schutz der Umwelt auseinander. Im Gespräch mit einem Naturforscher erörterten die Schüler*innen Möglichkeiten des Umweltschutzes und globale Ansätze zur Zusammenarbeit. Ein Historiker vermittelte ihnen Einblicke in die deutsch-namibische Geschichte, sprach über Spracheinflüsse und Zukunftsvisionen. Besuche des Independence Museums und des Heroes Acre ermöglichten eine kritische Auseinandersetzung mit der Kolonialzeit.
Darüber hinaus bot der Aufenthalt in namibischen Gastfamilien den Teilnehmenden die Gelegenheit, andere Lebensrealitäten kennenzulernen und neue Perspektiven zu gewinnen. Die Begegnungsreise trug so nicht nur zur Stärkung der Partnerschaft, sondern auch zur Sensibilisierung für globale Zusammenhänge bei.