Begegnungsreise Veckenstedt – San Miguel de Tucuman (2022)
| Name der deutschen Schule: | Landschulheim Grovesmühle |
|---|---|
| Bundesland: | Sachsen-Anhalt, Veckenstedt |
| Name der Partnerschule: | Tecnica No 2 Obispo Colombres |
| Region/Land: | Lateinamerika, Argentinien, San Miguel de Tucuman |
| Schulformen: | Gymnasium, Sekundarschule |
| Beginn der Schulpartnerschaft: | 2017 |
| Titel des Projekts: | Das Waldsterben im Harz und der Klimawandel |
| Jahr des Austauschs: | 2022 |
| Altersstufen: | 15, 16, 17, 18 |
| Themen: | Globale Umweltveränderungen |
| Programmlinie: | Begegnungsreise (Incoming) |
| Begleitende NRO: | Dachverein Reichenstrasse e.V. Quedlinburg |
Projektbeschreibung
Der Grundstein für die Schulpartnerschaft zwischen dem Landschulheim Grovesmühle in Sachsen-Anhalt und der Tecnica No 2 Opispo Colombres in Argentinien wurde 2017 im Rahmen einer Anbahnungsreise gelegt. Seitdem besteht ein reger Austausch zwischen den beiden Schulen, der 2022 mit einer Begegnungsreise unter dem Titel „Das Waldsterben im Harz und der Klimawandel“ fortgesetzt wurde.
Während der Reise setzten sich die Schüler*innen intensiv mit der Situation des Waldes im Harz auseinander, der stark unter den Auswirkungen des Borkenkäfers und des Klimawandels leidet. Auf dem Programm standen Besuche im Nationalpark Harz und bei einem Forstbetrieb, ergänzt durch Gespräche mit Forstarbeiter*innen und privaten Waldbesitzer*innen. Diese Begegnungen ermöglichten den Teilnehmenden, ein tieferes Verständnis für die Probleme der Region zu entwickeln und die aktuelle Situation der Waldbrände auf dem Brocken, dem höchsten Berg des Harzes, zu reflektieren und zu diskutieren.
Ein zentrales Ergebnis der Projektarbeit war die Entwicklung eines Planspiels zur Frage „Was soll mit dem Totholz im Nationalpark passieren?“. Dieses Planspiel ermöglichte es den Schüler*innen, verschiedene Perspektiven zu betrachten und Lösungsansätze für den Umgang mit Totholz zu erarbeiten.
Ein besonderes Highlight der Reise war die gemeinsame Baumpflanzaktion mit dem Harzverein e.V. Dabei setzten die engagierten Schüler*innen etwa 150 Baumsetzlinge unterschiedlicher Arten ein und leisteten so einen direkten Beitrag zur Aufforstung des Waldes. Die Aktion verdeutlichte den Teilnehmenden, wie wichtig aktives Engagement für den Umweltschutz ist und hinterließ nachhaltige Eindrücke.