Anbahnungsreise Ribnitz-Damgarten – Lodwar (2022)
| Name der deutschen Schule: | Richard-Wossidlo-Gymnasium Ribnitz-Damgarten |
|---|---|
| Bundesland: | Mecklenburg-Vorpommern, Ribnitz-Damgarten |
| Name der Partnerschule: | Lodwar Girls' Primary School |
| Region/Land: | Afrika, Kenia, Lodwar |
| Schulformen: | Gymnasium |
| Beginn der Schulpartnerschaft: | 2018 |
| Titel des Projekts: | Think Globally - Act Locally |
| Jahr des Austauschs: | 2022 |
| Altersstufen: | 14, 16, 19, 20 |
| Themen: | Bildung |
| Programmlinie: | Anbahnungsreise |
| Begleitende NRO: | abacus e.V. Rostock |
Projektbeschreibung
Der Kontakt zwischen dem Richard-Wossidlo-Gymnasium Ribnitz-Damgarten und der Lodwar Girls' Primary School in Kenia besteht seit 2018. Anfangs beschränkte sich der Austausch auf einen regelmäßigen Briefwechsel zwischen den Schüler*innen und Lehrkräften beider Schulen. Seit März 2021 werden zusätzlich regelmäßige Videokonferenzen organisiert, die den Austausch intensivieren. 2022 bot sich schließlich die Gelegenheit für ein persönliches Kennenlernen beider Partnerschulen.
Im August 2022 fand die Outgoing-Reise nach Kenia statt, die im September mit dem Gegenbesuch in Deutschland ihren Abschluss fand. Während beider Reisen nahmen die Schüler*innen am Unterricht der Partnerschulen teil, wobei Themen wie Partnerschaft und Freundschaft im Mittelpunkt standen. Verschiedene gemeinsame Aktivitäten, wie eine Fahrt zum Turkanasee, der Besuch des Freilichtmuseums Klockenhagen, eine Erkundung des Stralsunder Ozeaneums sowie gemeinsames Einkaufen, Kochen und Essen, ermöglichten den Teilnehmenden, sich besser kennenzulernen und kulturelle Unterschiede wie Gemeinsamkeiten zu entdecken. Im Austausch diskutierten sie darüber, wie jeder Einzelne einen Beitrag dazu leisten kann, die Welt für kommende Generationen zu erhalten.
Ein zentraler Bestandteil der Partnerschaft ist der Wahlpflichtkurs „Schule International“ am Richard-Wossidlo-Gymnasium. Unter dem Motto „THINK GLOBALLY – ACT LOCALLY“ setzen sich die Schüler*innen mit internationaler Zusammenarbeit auseinander und entwickeln innovative Projekte mit globalem Bezug. Besonders in den ländlich geprägten Regionen beider Schulen kommt dieser Arbeit eine große Bedeutung zu. Die Teilnehmenden des Kurses arbeiten wöchentlich an Projekten, die die Schulgemeinschaft informieren und einbeziehen. In Kenia sind vor allem die Schülerinnen der Abschlussklassen aktiv beteiligt. Dadurch entsteht ein Austausch auf Augenhöhe zwischen Gleichaltrigen, der den Dialog und das Verständnis füreinander stärkt.