Begegnungsreise Berlin – Porto Alegre (2022)
| Name der deutschen Schule: | Kurt-Schwitters-Oberschule |
|---|---|
| Bundesland: | Berlin, Berlin |
| Name der Partnerschule: | Colégio de Aplicação |
| Region/Land: | Lateinamerika, Brasilien, Rio Grande do Sul, Porto Alegre |
| Schulformen: | Sekundarschule |
| Beginn der Schulpartnerschaft: | Berlin |
| Titel des Projekts: | Plural - LSBTTIQ+-Stimmen, Schwarze Stimmen, Stimmen aus der Schule |
| Jahr des Austauschs: | 2022 |
| Altersstufen: | 14, 15, 16, 17, 18, 19 |
| Themen: | Vielfalt der Werte, Kulturen und Lebensverhältnisse: Diversität und Inklusion |
| Programmlinie: | Begegnungsreise (Outgoing) |
| Begleitende NRO: | Berliner Arbeitskreis für politische Bildung (bapob e.V.) |
Projektbeschreibung
Das Begegnungsprojekt unter dem Titel „Plural – LSBTTIQ+-Stimmen, Schwarze Stimmen, Stimmen aus der Schule“ ging 2022 in Porto Alegre, Brasilien, in die nächste Runde. Zwei Wochen lang setzten sich die Schüler*innen des Colégio de Aplicação in Porto Alegre und der Kurt-Schwitters-Oberschule in Berlin aktiv mit Menschenrechten und den Nachhaltigkeitszielen (SDGs) auseinander. Gleichzeitig standen die Themen Rassismus und die Diskriminierung von LGBTQI-Personen im Fokus.
Die Teilnehmenden tauschten sich über ihre eigenen Erfahrungen aus, stärkten sich gegenseitig und vernetzten sich. Dieser Austausch wurde durch Begegnungen mit Akteur*innen der Schwarzen Community sowie der indigenen Gemeinschaften in Rio Grande do Sul intensiviert. Gespräche, Workshops, gemeinsames Essen, Tanz und Spiel boten dabei einen Raum für Reflexion und gegenseitiges Lernen.
Das Projekt wurde von der Universidade Federal do Rio Grande do Sul (UFRGS) begleitet, die den interkulturellen Austausch wissenschaftlich unterstützte. Ein besonderes Highlight war der dreitägige Ausflug zu einem Öko-Projekt in Rio Grande do Sul. Vor Ort erkundeten die Teilnehmenden die Biodiversität der Region und erfuhren mehr über Ansätze für ein nachhaltiges Zusammenleben von Mensch und Natur.
Das Begegnungsprojekt trug dazu bei, die Schüler*innen für soziale Gerechtigkeit, ökologische Verantwortung und interkulturelle Verständigung zu sensibilisieren und ihre Netzwerke über Landesgrenzen hinweg zu stärken.